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Sehenwürdigkeiten

Zamek Książąt Pomorskich (Schloss der Pommerschen Fürsten) – ist das älteste und das am besten erhaltene Objekt der Festungsarchitektur in Pommern. Den Bau des Schlosses auf einer Flussinsel hat im XIV. Jh. der Fürst Bogislaw V. begonnen. In den XV. und XVI. Jh. wurden viele Ausbau- und Modernisierungsarbeiten an diesem Schloss unternommen. Trotz der Tatsache, dass die nachfolgenden Greifen Darłowo als einen einstweiligen Sitz angesehen haben, haben sie sich darum bemüht, damit das Schloss immer glanzvoller und prächtiger wird, was sich einer Fürstenresidenz gehört.

Kościół Mariacki (Marienkirche) – aus dem XIV. Jh., in gotischer Bauweise. In der Seitenkapelle befinden sich Sarkophagen des Erich I.-Pommerfürsten und der Fürstinnen Hedwig und Elisabeth – die Frauen von zwei letzten Pommernfürsten.
Im Jahre 1321 hat der Camminer Bischof Konrad den Święcowie-Brüdern die Schirmherrschaft über die Pfarre in Darłowo übergeben, und im selben Jahr wurde mit dem Bau der Heiligen-Jungfrau-Kirche, auch Marienkirche genannt, begonnen. Die Kirche wurde von mehreren Bränden heimgesucht, der schlimmste Brand war im Jahre 1676, als von einem Blitz getroffen ist das ganze Innere der Kirche samt einem Turm verbrannt. Seit dem Jahr 1535 bis zum Ende von Kriegsoperationen im Jahre 1945, gehörte die Kirche zu den Protestanten.

Kościół św. Gertrudy (Heilige-Gertrude-Kirche) – aus dem XV. Jh., die Perle der skandinavischen Gotik. Das ist die einzige solche Kirche in ganz Pommern und das einzige solche Zwölf-Seiten-Gebäude in Polen. Mit seiner Form knüpft sie an das Heilige Grab an, denn sie ist ein Rundbau gebaut auf dem Plan eines Sechsecks mit zwölfseitigem Rundgang. Die älteste Erwähnung über die Heilige-Gertrude-Kapelle stammt aus dem Jahr 1497, als Darłowo das höchste Hochwasser in seiner Geschichte heimsuchte, verbunden mit einer durch eine seismische Welle hervorgerufenen Meereswelle, die so stark war, dass das Wasser an die Füße des Hügels auf dem dieses Bauwerk steht ein Schiff geschleudert haben. Święta Gertruda była patronką żeglarzy i podróżnych.

Kościół św. Jerzego (Heiliger-Georg-Kirche) – erbaut im XV. Jh. außerhalb der Stadtmauern war mit dem Krankenhaus des Heiligen Geistes verbunden, wo Kranke und Arme verweilten.

Markt – repräsentiert die Bebauung vom historischen Wert mit der mittelalterlichen Straßenanordnung. Um den Markt herum stehen prächtige Renaissance- und Barockbürgerhäuser. Direkt an den Markt gelangt die Powstańców-Warszawskich-Straße, früher Długa-Straße genannt. In dieser im Jahre 1312 ausgesteckten Straße befinden sich viele spätere Bürgerhäuser vom historischen Wert, die hauptsächlich aus den XVIII. und  XIX. Jh. stammen.

Brama Kamienna (Steintor) – das einzige erhaltene Fragment eines Festungsbauwerkes aus dem XIV. Jh. – die Bastei gibt eine Vorstellung, wie ehemalige Schutzmauern ausgesehen haben, obwohl sie sein Aussehen und seinen Charakter geändert hat. Der Bau von Schutzmauern war für eine Stadt nicht nur aus Schutzgründen wichtig, sondern auch trug zur Steigerung ihres politischen Prestiges bei. Das heutige Aussehen verdankt das Tor der Renovierung, welche im Jahre 1732 durchgeführt worden ist. Dieses Datum ist mit Hilfe von eisernen Stäben auf der Stadtfassade verewigt. Gebaut aus Ziegeln im wendischen Mauerwerksverband, und im oberen Teil im polnischen Mauerwerksverband, gekrönt mit einem Walmzeltdach. Im Inneren sind erhaltene Schießlöcher, von hier aus hat die Stadtwacht die ganze Stadt und ihre Umgebung beobachtet und im Falle eines Brandes oder einer anderen Gefahr hat sie für die Einwohner Alarm geschlagen.

Stadtrathaus – umgebaut im Jahre 1725, zur Zeit Sitz von Stadtbehörden. Das alte Rathaus, das zentral auf dem Markt stand, verbrannte völlig während des großen Brandes im Jahre 1722. Seit 1725 ist es ein Stadtrathaus. Seine Innenräume hat weder historischen Wert noch Ausstattung. Hervorzuheben ist das über der Eingangstür untergebrachte Renaissance-Portal, das ein Überrest vom früheren Rathaus ist. Es stellt das Stadtwappen – den Greifen mit dem Fischschwanz – und eine lateinische Aufschrift dar.

Denkmal eines Fischers – aufgestellt zur Ehre den Leuten der See im Jahre 1919. Gestiftet von der Hemptenmacher-Familie (eine der reichsten und bekanntesten Familien in der Stadt. Mitglieder dieser Familie waren Inhaber einer auf der Ostsee bedeutenden Segelschiffe- und Handelsschiffeflotte), entworfen dagegen von Wilhelm Gross aus Sławno.

Leuchtturm – die erste Erwähnung von dem Leuchtturm stammt aus dem Jahr 1715, als Aufstellung von Lichtern beiderseits des Wieprza-Flusses angeordnet wurde. Mit dem Bau des Leuchtturmes begann man erst im Jahre 1885. Als die erste entstand eine Erdgeschoss-Lotsenstelle mit dem anliegenden Zweietagen-Turm. Im Jahre 1927 wurde eine neue Etage des Turms dazugebaut. Zur Zeit ist der Leuchtturm 22 m hoch, und die Lichtreichweite - 15 Seemeilen (ca. 27,8 km). Im Jahre 2000 wurde das Objekt den Besuchern zugänglich gemacht.
Ein Denkmal, das beinahe im Zentrum der Altstadt steht, gleich neben dem Rathaus, hat auch die Funktion einer Fontäne.

Ausziehbare Brücke – entstand im Jahre 1988 anstelle einer alten Zugbrücke. Sie ist die einzige ausziehbare Brücke in Polen, zwischen Darłówko Wschodnie und Zachodnie, die ab und zu angehoben wird, damit Schiffe und Fischerboote in See stechen oder zurückkommen können. Die Brücke dürfen Fußgänger benutzen, und die Autofahrer, um in den östlichen Teil von Darłówko gelangen möchten, sind gezwungen über Darłowo zu fahren. Neben der Brücke wurde ein runder Kontrollturm gebaut, der durch die Darłowo-Einwohner "UFO" genannt wird.

Bunker – Überreste nach der Hitlers Armee aus der Zeit des zweiten Weltkrieges, die sich im Dünenstreifen von vielen Kilometern in Darłówko Zachodnie und nahgelegenem Bobolin befinden. Darüber hinaus gibt es dort einen Kran, der damals zur Ladung von Artillerieraketen genutzt wurde sowie die so genannten chinesischen Mauern, die ein Überbleibsel von einem Montagewerk der Geschosse, die verschiedene Bestimmung hatten.

Windkraftwerk – es stehen hier 9 Windräder (groß) und 6 kleinere Windräder. Zur Zeit sind sie die einen der größten Windräder in Europa (jedes hat die Leistung - 2 MW), mit der Höhe 118 m.

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